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Forum 1: Lebendige Beteiligung von jung bis alt – Zukunftsfähige Kommunen gemeinsam gestalten

Moderation: Petra Prosoparis

In Zeiten des demografischen Wandels wird Beteiligung zum strategischen Schlüssel für lebendige, attraktive und zukunftsfähige Kommunen. Sie bindet junge Menschen, stärkt den Zusammenhalt und fördert innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen.
Dieses Themenforum lädt dazu ein, Beteiligung erlebbar zu machen – von der Kinder- und Jugendbeteiligung bis zur Einbindung älterer Menschen. In drei praxisorientierten Sessions entwickeln die Teilnehmenden inspirierende Zukunftsbilder und konkrete Schritte für wirksame Beteiligung in ihrer Kommune.

Session 1: Einsteigen – Kennenlernen & Beteiligungspraxis sichtbar machen
Machen Sie Ihre aktuelle Beteiligungspraxis sichtbar. Erkennen Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit anderen Kommunen und identifizieren Sie erste Anknüpfungspunkte.

Session 2: Reflektieren – Zukunftsbilder entwickeln & Hebel entwickeln
Betrachten Sie das aktuelle Beteiligungssystem aus verschiedenen Perspektiven. Entwickeln Sie gemeinsam ein inspirierendes Zukunftsbild für wirksame Beteiligung und entdecken Sie zentrale Hebel für echte Veränderung in Ihrer Kommune.

Session 3: Weiterentwickeln – Ideen & Schritte in die Umsetzung bringen
Überführen Sie die gewonnenen Erkenntnisse in umsetzbare Ideen. Leiten Sie konkrete nächste Schritte und Handlungsfelder ab, die Sie direkt in Ihrer Kommune umsetzen können.

Zielgruppe
Eingeladen sind Alle, die Beteiligung als strategisches Zukunftsthema verstehen, den demografischen Wandel gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern gestalten oder niedrigschwellige Beteiligungsformate erleben möchten.

Forum 2: Kommune und Ehrenamt – analog und digital stärken

Moderation: Dorothee Raspel

Ehrenamt ist eine tragende Säule der Gesellschaft – und zugleich im Wandel. Engagement wird spontaner, projektbezogener und digitaler, während Kommunen gleichzeitig verlässliche Strukturen sichern müssen. Der dreiteilige Workshop beleuchtet die Rolle der Verwaltung zwischen Non-Profit-Organisationen, engagierten Bürger:innen und digitalen Entwicklungen.
Gemeinsam entwickeln wir konkrete Ansätze, wie Kommunen Engagement nachhaltig unterstützen können.

Session 1: Einsteigen – Die Rolle der Verwaltung neu denken
Ist Verwaltung nur Ansprechpartnerin – oder aktive Mitgestalterin? Wir beleuchten die unterschiedlichen Rollen der Kommune: als Partnerin auf Augenhöhe, als Dienstleisterin für Engagement und als strategische Akteurin. Dabei geht es um Haltung, Selbstverständnis und die Frage, wie Verwaltung heute wirksam unterstützen kann – analog wie digital

Session 2: Reflektieren – Was Engagement gelingen lässt
Gutes Engagement entsteht nicht zufällig. Anhand eines strukturierten 8-Schritte-Modells analysieren wir, was funktionierende Engagementlandschaften auszeichnet: von Zugängen und Ansprache über passende Rahmenbedingungen bis hin zu Anerkennung und Verstetigung. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Praxis und identifizieren konkrete Hebel für Verbesserung.

Session 3: Weiterentwickeln – Von der Idee zur Umsetzung
Der entscheidende Schritt ist die Übertragung in den Alltag. Gemeinsam entwickeln wir umsetzbare nächste Schritte für die eigene Kommune: Welche Formate funktionieren analog und digital? Welche Partnerschaften braucht es? Und wie gelingt es, Engagement nachhaltig zu stärken, ohne Verwaltung zusätzlich zu überlasten?

Zielgruppe
Eingeladen sind Alle, die innovative und umsetzbare Ehrenamtsstrategien entwickeln möchten und keine Scheu vor digitalen Tools haben.

Forum 3: Einsamkeit 

Moderation: Martin Müller

Einsamkeit betrifft sowohl Bürger:innen als auch Mitarbeitende in Verwaltungen – und gewinnt durch gesellschaftliche Veränderungen, Digitalisierung und den Wandel lokaler Gemeinschaften zunehmend an Bedeutung. In diesem dreiteiligen Workshop beleuchten wir das Thema aus kommunaler Perspektive: Was bedeutet Einsamkeit im Verwaltungsalltag? Welche Zielgruppen sind betroffen? Und wie können Kommunen wirksame Projekte entwickeln, die Prävention und Teilhabe stärken?

Session 1: Einsteigen – Einsamkeit verstehen und Verwaltungskontext klären
Wir schaffen ein gemeinsames Verständnis der verschiedenen Formen von Einsamkeit – sozial, emotional, existenziell. Im Fokus steht die kommunale Perspektive: Wie betrifft Einsamkeit Bürger:innen, Mitarbeitende und Ehrenamtliche? Welche politischen und organisatorischen Rahmenbedingungen spielen eine Rolle?

Session 2: Reflektieren – Ressourcen entdecken und konkrete Verwaltungsprojekte planen
Im zweiten Schritt richten wir den Blick auf vorhandene Ressourcen und Potenziale innerhalb der Verwaltung und ihres Umfelds. Dazu gehören institutionelle, digitale und informelle Netzwerke ebenso wie Bürger:innen, Vereine, Schulen oder lokale Initiativen. Wir analysieren vorhandene Potenziale innerhalb der Verwaltung und ihres Umfelds: Netzwerke, Strukturen, Kontaktwege, kooperative Ansätze. Darauf aufbauend werden erste Projektideen entwickelt – z. B. lokale Treffpunkte, Mentoring-Programme, digitale Lösungen oder Community-Formate.

Session 3: Weiterentwickeln – Transfer, langfristige Perspektiven und ein konkretes Verwaltungsprojekt
Die Projektideen werden konkretisiert, Barrieren benannt (Ressourcen, Datenschutz, Abläufe) und Lösungswege entwickelt. Zum Abschluss präsentieren die Teilnehmenden ihre Projekte in kurzen Elevator Pitches und reflektieren nächste Schritte

Zielgruppe
Eingeladen sind Alle, ein tiefes Verständnis für das Phänomen Einsamkeit entwickeln und gleichzeitig handfeste Projektideen gestalten wollen, die im eigenen Verwaltungskontext nachhaltig wirken.

Forum 4: Sorgende Gemeinschaften – Anpacken mit vereinten Kräften

Moderation: Klaus Ludden

Der demografische Wandel verschärft Herausforderungen wie Fachkräftemangel in der Pflege, wachsende Einsamkeit und fehlende Unterstützungsangebote für ältere Menschen. Gleichzeitig wünschen sich viele, in ihrer vertrauten Umgebung alt zu werden und aktiv Teil der Gemeinschaft zu bleiben. Das Konzept der Sorgenden Gemeinschaft setzt genau hier an: Versorgung im Alter wird als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden, getragen von Kommune, Zivilgesellschaft und professionellen Strukturen. Im Workshop entwickeln kommunale Akteur:innen gemeinsam ein praxisorientiertes Strukturmodell für eine Sorgende Gemeinschaft vor Ort.

Session 1: Einsteigen – Verständnis & Einflussfaktoren klären
Gemeinsame Klärung des Begriffs „Sorgende Gemeinschaft“. Identifikation relevanter Einflussfaktoren wie soziale Netzwerke, Infrastruktur, Engagementstruktur und kommunale Rahmenbedingungen.

Session 2: Reflektieren – Den eigenen Ansatz entwickeln
Entwicklung eines ersten innovativen Ansatzes: Wie soll Versorgung im Alter künftig vor Ort verstanden und gestaltet werden? Das Zusammenspiel von Kommune, Gemeinschaft und professionellen Versorgungsstrukturen wird neu gedacht und in einer ersten Skizze festgehalten.

Session 3: Weiterentwickeln – Ausgestaltung & Zusammenarbeit konkretisieren
Fokus auf Umsetzung: Wie lassen sich bestehende Angebote besser vernetzen? Welche neuen Formen der Kooperation sind möglich? Gemeinsam entsteht eine konkrete Strukturidee, die in der jeweiligen Kommune weiterentwickelt werden kann.

Zielgruppe
Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Menschen in kommunalen Entscheidungspositionen wie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Referats-, Dezernats- oder Abteilungsleitungen.

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download?guid=06927ab9-317e-44e4-bf4c-09b4a14f612c&hash_sha1=40af4450 Petra Prosoparis ist Prozessbegleiterin und unterstützt Kommunen bei der Gestaltung des demografischen Wandels und der Entwicklung tragfähiger Lösungen für eine generationengerechte und lebenswerte Zukunft. 

Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Frage: Wie können wir gemeinsam Kommunen zu Orten entwickeln, in denen alle Menschen nicht nur gut aufwachsen, leben und alt werden können, sondern auch aktiv mitgestalten? 

Sie verbindet strategische Beratung mit lebendigen, partizipativen Formaten, in denen Menschen ihre Perspektiven einbringen können und sie unterstützt dabei, systemische Zusammenhänge sichtbar zu machen, strategische Hebelpunkte zu identifizieren und Prozesse wirksam zu gestalten.

download?guid=3a5c6151-6b5e-4454-8b28-7aa60e273c4c&hash_sha1=7416c3cc Dorothee Raspel ist Gründerin der Wirkungsschmiede, einer Organisationsberatung, die Transformationsprozesse begleitet und Kooperationen über Sektorgrenzen hinweg ermöglicht.

In ihrer Arbeit bringt sie Menschen, Organisationen und Kommunen zusammen, um gemeinschaftlich Wirkung zu erzielen – von lokalen Entwicklungsprozessen bis hin zu größeren Transformationsvorhaben.

Als Moderatorin und Prozessbegleiterin unterstützt sie zudem Kommunen in den Bereichen Engagementförderung, Transformationsprozesse und Beteiligungsdesign.

download?guid=175b8087-aeb6-4613-ac6c-8f3773e204b9&hash_sha1=48f8db0f Martin Müller ist Gründer und Geschäftsführer der Lebenswerke GmbH, einer Social-Profit-Agentur, die Beratung, Prozessbegleitung und Bürgerbeteiligung in Kommunen, Organisationen und Zivilgesellschaft gestaltet.

Sein fachlicher Fokus liegt auf Bürgerbeteiligung, Engagementförderung, sozialraumorientierten Projekten und kommunaler Entwicklung.

Als Diplom-Pädagoge war er viele Jahre in leitenden Funktionen tätig – u.a. als Amtsleiter für Bildung und Soziales, Geschäftsführer mehrerer sozialer Organisationen sowie als Dozent an Universitäten und Hochschulen. Seine umfassende Erfahrung nutzt er heute, um Projekte mit sozialem Impact konzeptionell zu entwickeln und verantwortungsvoll zu begleiten.

 download?guid=9ae5b4dc-1b05-4f33-93a8-0f6e87949493&hash_sha1=b462645f Klaus Ludden ist Diplom-Geograph und Geschäftsführer der pro-t-in GmbH, einem Unternehmen, das Entwicklungs , Planungs  und Gestaltungsprozesse mit Schwerpunkt auf ländlichen Räumen begleitet. 

Seine Arbeit fokussiert sich auf die Gestaltung von Veränderungsprozessen in den Bereichen Kommunikation, Demografie und Kommunalberatung. Als zertifizierter Regionalcoach und ausgebildeter Trainer für Dorfmoderation unterstützt er Gemeinden und regionale Akteure dabei, Zukunftsprozesse aktiv und partizipativ zu gestalten. 

Zudem ist Klaus Ludden als erfahrener Moderator für Workshops und Veranstaltungen tätig.

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